mehr MutMehr Mut wünschen sich viele Menschen – weil wir uns alle viel zu oft ,gelähmt von Ängsten oder Zweifeln, von einer Menge möglicher Fortschritte und guter Erfahrungen abhalten. Wie aber kannst DU es schaffen, dir mehr Mut zu machen? Der Philosoph Epikur von Samos (341 – 270 v.Chr.), der als Entwickler des Hedonismus, einer Freude-orientierten Art zu denken, gilt, hat dazu einen sehr guten Rat:

„Ein einziger Grundsatz wird dir Mut geben, nämlich der, dass kein Übel ewig währt.“

Ja, wirklich: Wer diesen Gedanken durchdenkt und diese Perspektive immer wieder übt, wird deutlich weniger Ängste und lähmende Zweifel erfahren und wachsenden Mut in seinem Leben demonstrieren. Warum? Weil wir uns viel zu selten klar machen, dass die befürchteten Szenarien erstens selten eintreten, und vor allem zweitens, auch wenn sie eintreten, selten lebenslange Konsequenzen haben.

Am einfachen Beispiel gezeigt: Nehmen wir an, dir fehlt gerade der Mut, eine eMail an einen Journalisten zu schreiben, um Interesse an einem Artikel über deine Arbeit zu wecken. Die schlimmsten Dinge, die passieren könnten, bestehen darin, dass Du entweder gar keine Antwort oder eine ablehnende Antwort erhältst. Beide Ereignisse würden sich vielleicht unangenehm anfühlen, aber spätestens nach ein paar Tagen, oft viel früher, wäre dieses unangenehme Gefühl schon verflogen und deine Reputation hätte keinerlei Schaden genommen – das „Übel währte nicht ewig“.

Und so ist es mit allen Gespenstern unserer Ängsten und negativen Zweifel: Selbst, wenn sie real werden sollten, verschwinden sie nach kürzester Zeit wieder.
Auch tragische Erfahrungen im Leben legen diesen Grundgedanken nahe: Wenn wir den Tod eines geliebten Menschen zumindest verwinden können – und das können wir alle, auch wenn es schwer sein mag – dann können wir auch die möglichen negativen Konsequenzen unserer Alltagsängste überwinden, und zwar viel schneller und leichter.

Der Kern des Gedankens des Epikur ist: Wenn Du dir in deinem Denken längere Zeithorizonte angewöhnst, dann wirst Du auch mehr Mut haben.
Frage dich: Selbst wenn meine Befürchtungen eintreffen, ist das morgen, nächste Woche, nächsten Monat, nächstes Jahr noch wichtig?

Weitverbreitet ist z.B. auch die Angst, fremde Menschen anzusprechen, die wir gerne kennenlernen möchten. Auch hier wird mit eine weiten Zeithorizont klar: Selbst wenn dich jemand ablehnen sollte – übermorgen kann das schon wieder ganz unwichtig sein. Und es gilt auch für „größere“ Dinge: Selbst wenn Du mit deinem Unternehmen scheiterst – spätestens ein paar Jahre später ist das schon nicht mehr besonders relevant.

Für mehr Mut, gewöhne dir das Denken in längeren Zeiträumen an – dein Leben wird es zu schätzen wissen!

Alles Beste,

                Niels Koschoreck, (Begründer der Akademie der Befreiung)

P.S.: Wenn Du noch mehr Perspektiven und praktische Übungen für mehr Mut erlernen willst, dann ist die VideoPräsentation „Mehr Mut entwickeln“ genau richtig für dich! (Nur bis Samstag, den 21. Oktober, zum günstigeren Einführungspreis erhältlich!)

Markiert in: