WohFreiheiter stammt das Wort „Freiheit“ und was will es uns sagen? Laut der Etymologie,  also der Erforschung der Geschichte und Herkunft eines Wortes, gab es zuerst das Adjektiv „frei“ und erst später wurde daraus das Nomen „Freiheit“ gebildet. Das Herkunftswort ist dabei wohl das indogermanische „peri-„, was soviel wie „nahe, bei“ besagt: Frei bedeutet also das, was dir nahe ist. Das Wort Freiheit scheint sich dann aus dem germanischen „fri-halsa“ entwickelt zu haben, was soviel bedeutet wie „freier Hals“.

Das Wort Freiheit will uns also vielleicht genau das sagen: Frei bist Du dann, wenn dir voll und ganz das gehört, was dir am nächsten ist. Das lässt sich sowohl auf Inneres wie Äußeres beziehen: Innere Freiheit bedeutet z.B. dass Du unabhängig von den äußeren Umständen gemäß deiner wichtigsten Werte leben kannst, während äußere Freiheit z.B. besagen kann, dass Du völlig frei über dein Eigentum verfügen kannst.

Zur Freiheit gehört sowohl subjektive Freiheit wie objektive Freiheit – dass Du innerlich frei mit dir Selbst umgehen kannst und nicht Opfer deiner Gedanken, Gefühle oder deines Körpers bist UND dass Du dich äußerlich so frei bewegen kannst, wie Du es dir wünschst, deine Potentiale zum Ausdruck bringen und deine Neigungen leben zu können.

In der Akademie der Befreiung beschäftigen wir uns mit allen erdenklichen Aspekten von innerer und äußerer Freiheit: Spirituelle, mentale, emotionale, körperliche Freiheit ist ebenso Thema wie finanzielle, kulturelle oder gesellschaftliche Freiheit.

Welche Arten der Freiheit sind DIR wichtig? Gerne würde ich deinen Kommentar dazu lesen!

Alles Beste,

Niels Koschoreck (Gründer der Akademie der Befreiung)

Akademie der Befreiung
Unkonventionelle Weiterbildung
Befreie dich Selbst, befreie die Welt

P.S.: Die wichtigsten Grundlagen für ein befreites Leben vermittelt die VideoPräsentation „Werkzeuge der Befreiung“!

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2 thoughts on “Was das Wort „Freiheit“ uns sagen will

  • 28/02/2017 um 00:07
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    Lieber Niels

    Zunächst: Herzlichen Glückwunsch zu Deinem neuen Auftritt und ganz viel Erfolg und Freude dabei. Ich gespannt und freue mich ebenso:-)

    Ein wunderbares Thema, einfach und doch so komplex wie ich finde:-)

    Ich war lange „Expertin“ im Verdrängen und so fühlte ich mich stets unfrei. Erst als ich begann mir selbst Zeit zu nehmen und wirklich für mich selbst einzustehen, begann genau an diesem Punkt meine Freiheit: Durch mein Bewusst(sein) wurden meine Entscheidungen autonomer und freier. Deswegen ist es für mich absolut wichtig mich zurückziehen zu können (meine Freiheit über meine eigenen Gedanken, nachdenken zu können):-)

    Ausserdem ist mir wichtig, im Bezug zur Freiheit:
    – Meine eigenen Werte vertreten zu können, unabhängig ob andere auch diese Werte vertreten
    – Lieben zu können unabhängig des Geschlechts, des Status oder anderen Merkmalen und Eigenschaften
    – Meine Vergangenheit in mein HEUTE integriert zu haben und trotzdem weitermachen
    – Ängste, schlechte Eigenschaften, auch nicht immer alles im Griff haben sollen/wollen oder auch „Bad-Hair-Days“ als Lebenswellen akzeptieren können. (Nichts machte mich unfreier als Widerstand zu leisten) Erst als ich mir genau eingestand, dass dies zu mir gehört begann gelassene Freiheit…

    Herzliche Grüsse Beatrice

    • 07/03/2017 um 22:15
      Permalink

      Liebe Beatrice,

      vielen lieben Dank für deine Erfolgswünsche und deinen reflektierten Kommentar!

      Besonders gut gefällt mir auch dein Gedanke, dass man „nicht immer alles im Griff haben“ muss – genau da scheint mir eine wichtige Balance-Aufgabe im Leben zu liegen: Es ist nicht immer leicht, die Mitte zwischen ungutem Sich-Gehen-Lassen und neurotischer Disziplin oder Kontrollwahn zu finden.
      Ich verwende daher gerne die Metapher des Dirigierens: Da wird nicht direkt Kontrolle ausgeübt – jeder Instrumentalist bleibt autonom, der Taktstock gbit keine Töne von sich – und doch koordiniert der Dirigent das Zusammenspiel der Instrumentalistenin einer Weise, die einen ausgewogenen, intentionalen Zusammenklang ermöglicht.
      Man kann sein Lebend dirigieren, aber man sollte es nicht kontrollieren und auch nicht alles chaotisch durcheinanderspielen lassen. 🙂

      Alles Liebe,

      Niels

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